✖︎ ENSEMBLE ALMANACH ✖︎
Das Ensemble Almanach ermöglicht ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art. In seiner außergewöhnlichen Besetzung aus Hackbrett, Klarinette, Akkordeon, Kontrabass und Gesang lässt Almanach mit feinem Gespür, lebendiger Gestaltungskraft und einem Hauch bayerischer Stubenmusi das deutsche Kunstlied in neuem Glanz erscheinen und macht seine zeitlose Faszination weit über Sprach- und Landesgrenzen hinaus erfahrbar.
Die eigens für diese Besetzung geschaffenen Arrangements von Komponist Patrick Braun verleihen den Liedern von Schubert und Co. ein zeitgemäßes Klanggewand. Warme, nussige Töne und transparente Nuancen formen ein intensives, klangfarbenreiches Bühnenbild und eröffnen dem Kunstlied eine neue Ausdrucksebenen.
Das Kunstlied bildet die musikalische Heimat des Ensemble Almanach und wurde in den vergangenen Jahren stetig um ein breiteres Repertoire erweitert. So umfasst das Programm heute neben dem romantischen Kunstlied auch Vokal- und Instrumentalmusik vom Barock bis zur Gegenwart. Aus dieser neuen Tonsprache entsteht eine besondere Nahbarkeit, die eine unerwartete Vertrautheit entstehen lässt. Und das natürlich immer mit Seele – mit Alma!
Almanach verbindet Musik und Literatur zu einer vielschichtigen Einheit. Ausgangspunkt sind meist Kunstlieder, die in einen Dialog mit Texten aus derselben Epoche treten – Gedichte, Briefe, Essays oder zeitgenössische Reflexionen. So entsteht ein lebendiger Kontext, in dem Musik und Wort einander beleuchten und ergänzen. Das Publikum ist eingeladen, nicht nur zu hören, sondern auch zu verstehen – zu Mitwissenden zu werden auf einer gemeinsamen Entdeckungsreise durch vergangene Epochen.
Schönheit & Staatsversagen
// Debutalbum //
War früher wirklich alles besser? Oder anders gefragt: Wenn in der Klassik und der Romantik von Schäferinnen und Sennen gesungen wird, wie geht es diesen Menschen tatsächlich?
Das Musikalbum „Schönheit und Staatsversagen“ bereichert die Musik durch Texte und erzählt von einer zugleich vertrauten und völlig fremden Welt: Bayern um 1800.
Im Mittelpunkt stehen große menschliche Gefühle und die Lebenswirklichkeit in zwei Welten – Stadt und Land. Reich und arm. Klassische Bildung und überlieferter Analphabetismus.
Das 2019 gegründete Ensemble setzt sich aus fünf Musikerinnen zusammen, deren
musikalische Hintergründe sehr unterschiedlich sind: Alte und zeitgenössische Musik, Pop- und Volksmusik, Improvisation, Erfahrungen im Orchester und im Musiktheater, solistisches und kammermusikalisches Spiel. Das Einbinden dieser verschiedenen Spiel- und Herangehensweisen zeichnet das Ensemble aus, ermöglichen sie doch einen unverstellten Blick auf die Musik.
Isabelle Rejall // Gesang
// in Potsdam geboren und aufgewachsen
// studierte klassischen Gesang / Oper bei Prof. Thomas Quasthoff und Prof. Carola Nossek an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und in Florenz am Conservatorio Luigi Cherubini
// lebt seit 2017 in München
// neben Produktionen als Solistin an der Staatsoper unter den Linden Berlin, Staatstheater Darmstadt, Tongyeong International Music Festival u.v.m. musizierte sie u.a. mit dem Freiburger Barockorchester, Collegium Vocale Gent, Anima Eterna Brugge, Konzerthausorchester Berlin und tritt regelmäßig mit ihrem Renaissance-Ensemble Semperviva auf
Vera Drazic // Akkordeon
// in Serbien geboren und aufgewachsen
// studierte klassisches Akkordeon in Zaragoza am Conservatorio Superior de Música und an der Hochschule für Musik und Theater München
// lebt seit 2019 in München
// spielt als freiberufliche Akkordeonistin mit verschiedenen Ensembles, wie ensembleKONTRASTE, Ensemble Oktopus, Ensemble Persona und Theater Schauburg, Salzburger Festspiele. Solokonzerte in Deutschland, Spanien und Serbien
Eva Euwe // Kontrabass
// in Amsterdam geboren und aufgewachsen
// studierte zuerst in Utrecht (HKU University of the Arts) Kontrabass, danach in Den Haag (Royal Conservatoire) historischer Kontrabass / Violone
// Eva lebt in Nürnberg und Amsterdam (Niederlande)
// spielt als freiberufliche Kontrabassistin u.a. bei Main Barockorchester, Concerto Köln, L’Orfeo Barockorchester, Barockorchester Stuttgart, als Aushilfe bei ASKO Schönberg und das Residentie Orchester. Für Musiktheater regelmäßig Gastspieler (Spiel und Komposition) beim Theater Pfütze in Nürnberg.
Anna Pontz // Hackbrett
// im Landkreis Passau geboren und aufgewachsen
// studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Lehramt Musik und Hackbrett
// lebt seit 2011 in München
// spielt neben der Unterrichtstätigkeit an den Städtischen Musikschulen München und Starnberg in verschiedenen Ensembles, darunter Trio Catiti und le sourire gracieux mit Salterio, dem Barockhackbrett. Mit dem Cimbalom trat sie mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg und dem Münchener Kammerorchester auf
Barbara Pfanzelt // Klarinette
// Im Ostallgäu geboren und aufgewachsen
// Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin
// studierte dann an der Hochschule für Musik Nürnberg Elementare Musikpädagogik und Klarinette, aktuell an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Konzertfach Klarinette
// Lebt in Berlin und im Allgäu
// Spielt als freiberufliche Musikerin unter anderem in Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem DSO Berlin, dem RSB Berlin, der Staatsoper Hannover, dem Münchner Rundfunkorchester u.v.m. und ist festes Mitglied im Ensemble Lunoir
Patrick G. Braun // Liedadaptionen
// Patrick Gregor Braun war Mitglied des Dresdner Kreuzchores und des Leipziger Thomanerchores.
// Seit 2000 tritt er als Pianist, Cembalist und Organist auf.
// Von 2006 bis 2012 leitete er das Junge Orchester Potsdam, anschließend studierte er Dirigieren und Musiktheorie an der UdK und der HfM Hanns Eisler Berlin, wo er seit 2011 auch als Lehrbeauftragter tätig ist.
// Seine Kompositionen wurden u. a. im Konzerthaus Berlin und im Nikolaisaal Potsdam aufgeführt.
// Er schreibt Musik für Hörspiele und Independent-Filme und arbeitet seit vielen Jahren mit dem Theaterkollektiv FRITZAHOI! zusammen. 2021/22 erhielt er ein GVL-Stipendium für das Auftragswerk Münchener Almanach I.

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" Ensemble Almanach - ein Hörerlebnis der etwas anderen Art, das klassische Formen mit dem typischen Klang der alpenländischen Stubenmusi verbindet."
Tobias Hell - CD Besprechung Schönheit und Staatsversagen - Fonoforum 2025
" Ich war wirklich beeindruckt von den Arrangements. Akkordeon und Klarinette für den eher fleischigen Sound. Hackbrett und Kontrabass dann spitzer dagegen..."
Harald Asel - Konzertkritik Musikfestspiele Potsdam - Radio 3 2025
"Volksmusik goes Robert Schumann. Geht das? Das Ensemble Almanach macht es einfach vor. Wobei es gar nicht so einfach ist. Klarinette, Akkordeon, Hackbrett, Kontrabass und Gesang gehören dazu. Fünf Frauen die das edle Kunstlied im deftigen Stubensound umsetzen."
BR klassik das aktuelle Gespräch 2023
"Die fünf Musikerinnen können unterschiedlicher kaum sein, bilden an diesem Vormittag jedoch eine wunderbare Einheit. Hoch ambitioniert zeigen die Damen, dass man klassische Kunstlieder der Romantik so mit alpenländischen Volksmusikinstrumenten interpretieren kann, dass das Zuhören richtig Spaß macht."
Dorothe Gschneidner - Weilheimer Tagblatt 2024
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